Moosburger Fußballtennisler können international mithalten

08.05.2018

Der RGSV startete beim "Emerald Cup" in England

 

London/Moosburg. Reichlich Auslandserfahrung haben die Fußballtennisler des RGSV Moosburg in den vergangenen Tagen gesammelt. Die Dreirosenstädter nahmen nach 2016 zum zweiten Mal am „Emerald Cup“, einem gut besetzten, internationalen Turnier, teil und waren mit sechs Spielern beim Wettbewerb in der Nähe von London vertreten.

Neben der Vorbereitung auf die Partien gegen die Nationalmannschaften aus Dänemark, Ukraine, Irland und England hatten die Sportler um RGSV-Präsident Martin Hofmair auch die Gelegenheit, der Hauptstadt London einen Besuch abzustatten und viele der Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Der Schwerpunkt lag aber auf den Vergleichen mit den starken Nationen – und das in ungewohnter Rolle. Denn beim „Emerald Cup“ mussten die Moosburger im Doppel und Triple ran, während man im heimischen Ligabetrieb nur Vier gegen Vier spielt. Darüber hinaus gelten etwas andere Regelen und es wird zudem mit einem anderen Ball gespielt. „Vor allem die Umstellen auf den deutlich schweren Ball ist nicht einfach“, wusste Hofmair.

Der „spielende Präsident“ war am Ende aber nicht unzufrieden mit den Leistungen: Die beiden Moosburger scheiterten zwar knapp in der Gruppenphase und verpassten die Halbfinals. Doch im Triple erreichte zumindest ein RGSV-Team die Runde der besten vier. Dort unterlag man zwar den starken Dänen, konnte aber im Spiel um Platz drei gegen Irland auf Augenhöhe dagegenhalten. Die Entscheidung fiel letztlich im dritten Satz mit 9:11 hauchdünn zugunsten der Iren, doch nach der knappen 1:2-Niederlage konnten die Moosburger erhobenen Hauptes das Spielfeld verlassen. Als Lohn gab es Medaillen für Platz vier. Sieger im Doppel und Triple wurde jeweils das sehr starke Ukraine.

Nach der Siegerehrung tauschte sich Martin Hofmair zudem mit Asad Ali Atie, dem Vize-Präsident des irakischen Fußballtennis-Verbands, intensiv aus und vereinbarte eine künftige Zusammenarbeit. Hofmair: „Das Turnier hat richtig Spaß gemacht und wir haben gesehen, dass wir trotz der für uns ungewohnten Bedingungen mithalten können. Es ist zu überlegen, ob wir den ,Emerald Cup‘ nicht selbst einmal in Moosburg ausrichten.“

 

 

 

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Emerald Cup London 2018 (10.05.2018)